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Wir verstärken unser Team

Seit Anfang 2019 wird die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien von zwei neuen Kolleginnen verstärkt:

Mag.a Claudia Grasl, MA und DSAin Marion Hawel.

Claudia Grasl

Claudia Grasl unterstützt Peter Sarto, den Ombudsmann für fremduntergebrachte Kinder. Die Juristin und Sozialarbeiterin ist seit über 12 Jahren im Bereich Kinderrechte und Kinder- und Jugendhilfe tätig.

Derzeit leben in Wien rund 2000 Kinder und Jugendliche in Wohngemeinschaften, Krisenzentren oder anderen betreuten Wohnformen. Damit sie dort zur Ruhe kommen und nicht erneut von Gewalt, Missbrauch oder mangelnder Versorgung bedroht sind, gibt es seit 2012 die unabhängige Ombudsstelle in der KJA. Die beiden Ombudspersonen besuchen Kinder und Jugendliche in den Einrichtungen und machen sich vor Ort ein Bild. Sie hören sich ihre Sorgen oder Anliegen an und dienen als Sprachrohr zu SozialpädagogInnen, Eltern oder Jugendamt. Werden Missstände festgestellt, wird gemeinsam mit den Verantwortlichen nach kindgerechten Lösungen gesucht.

Marion Hawel

Marion Hawel unterstützt die Ombudsstelle Soziale Arbeit. Nach der Ausbildung zur Sozialpädagogin arbeitete sie von 1988-2008 im „Haus Pötzleinsdorf der Gemeinde Wien“, einer Wohngemeinschaft für jugendliche Mädchen mit wechselnden Betreuungsschwerpunkten. Nach Erlangen des Abschlussdiploms zur Sozialarbeiterin im Jahr 2005 wechselte sie in die Regionalstelle 20 der Wiener Kinder- und Jugendhilfe, also ins „Jugendamt“, wo sie bis zum Jahreswechsel 2018/2019 tätig war.

Aktuell stellt die Soziale Fallarbeit den Kern ihres neuen Aufgabengebietes dar. Neben den täglich anfallenden Beratungen zur Einschätzung und Abklärung von Gefährdungssituationen, der Vorgehensweisen bei Gericht bei Trennung oder Scheidung und der Obsorge und dem Kontaktrecht, sind ihr die Themenschwerpunkte minderjähriger und sehr junger Mütter ein besonderes Anliegen. Die Unterstützung der Kinder, Jugendlichen und deren Eltern oder Bezugspersonen erfolgt in Form von telefonischer und/oder persönlicher Beratung. Der Bereich der Sozialen Arbeit versteht sich als Anlaufstelle zur Vermittlung bei verschiedensten Konflikten und Problemlagen. Wir vernetzten uns daher im Bedarfsfall auch mit den zuständigen SozialarbeiterInnen, Gerichten, Kindergärten, Schulen, Arbeitsstellen, TherapeutInnen oder anderen Betreuungseinrichtungen.

Die Zusammenarbeit mit den diversen NetzwerkpartnerInnen sowie die Sensibilisierungsarbeit zum Thema Kinderrechte, runden das neue Arbeitsfeld ab. Hier widmet sie sich insbesondere dem Schwerpunkt der Prävention und Abschaffung von Kinderarmut.