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„Umwelt ist für Kinder und Jugendliche Thema Nr. 1“

Zum internationalen Weltumwelttag erinnert die KJA daran, dass Umwelt- und Klimaschutz ein kinderrechtlicher Auftrag sind!

 Kinder und Jugendliche haben den Wert der Umwelt und die Gefahr der Umweltzerstörung schon lange erkannt. Wie wichtig die Themen den Jungen sind, zeigen besonders deutlich die Ergebnisse des großen Beteiligungsprozesses der Stadt, der „Werkstadt Junges Wien“.

 

Die Bestandsaufnahme von über 22.000 Kindern und Jugendlichen zum Leben in Wien, ihr Lob an die Stadt und ihre „Reparaturhinweise“, wie es hier heißt, sind sehr deutlich: Zu keinem Thema gibt es mehr Nennungen als zu Umwelt und Umweltschutz. Kinder und Jugendliche sind froh über die großflächigen Naturorte, die Parks und Grünanlagen, die Tiere in der Stadt und auch die Sauberkeit. Und sie fordern mehr: mehr Umweltschutz, mehr Grün, mehr saubere Luft, mehr Lebensraum für Tiere.

Wiener Kinder- und Jugendstrategie: auf zur Umsetzung!

Die Kinder- und Jugendstrategie der Stadt Wien wurde vor wenigen Tagen präsentiert und nun ist auch klar: Die Kinder- und Jugendanwaltschaft ist für die Umsetzungsberichte dazu verantwortlich. „Wir freuen uns auf diese wichtige Aufgabe“, sagt Dunja Gharwal. Und Ercan Nik Nafs ergänzt: „Ob mehr Bäume, ein autofreier Tag, weniger Plastik, ob leistbares Wohnen und Leben, mehr Respekt oder Mitbestimmung: Wir werden darauf achten, dass die Anliegen der Kinder und Jugendlichen in diesem Prozess weiterhin ernst genommen werden und die Umsetzung zügig und umfassend geschieht.“

Auf die Jungen zu hören ist unsere Pflicht

Es trifft sich gut, dass sich die Kinder- und Jugendanwaltschaften mit dem wichtigsten Thema der Kinder und Jugendlichen schon länger intensiv beschäftigen. Die KIJAs haben hier viele Forderungen formuliert – von der Verankerung des Rechts auf intakte Umwelt auf nationaler und internationaler Ebene bis zum klimafreundlichen Strukturwandel nach der Coronakrise. Ercan Nik Nafs: „Es geht um die Gegenwart und Zukunft unserer Kinder. Und wir haben keine Zeit zu warten. Kinder wissen, dass sie eine gesunde Umwelt brauchen. Und offenbar braucht die Umwelt auch die Kinder. Setzen wir uns dafür ein, dass die ethische und kinderrechtliche Verpflichtung, die das für die Gesellschaft bedeutet, von jedem Einzelnen erkannt wird.“

Und Dunja Gharwal verleiht den Forderungen der Kinder- und Jugendanwaltschaften noch einmal Nachdruck: „Es ist unumgänglich, in allen Bereichen unserer Gesellschaft an die Zukunft zu denken. Und es ist ebenso unumgänglich, die Stimmen der Kinder und Jugendlichen zu hören. Setzen wir uns für eine umwelt- und klimafreundliche, sozialere und damit letztlich auch krisenresistentere Gesellschaft ein! Nur so können wir es schaffen, dass unsere Welt lebenswert bleibt. Und vielleicht haben wir dann in vielen Jahren am internationalen Umwelttag auch einmal Grund zum Feiern.“