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Ombudsstelle für Kinder & Jugendliche in betreuten Wohngemeinschaften

Qualitätssicherung für Kinder & Jugendliche

Rund 2.000 Kinder und Jugendliche befinden sich in der Obhut von Betreuungseinrichtungen der Stadt Wien und deren Partnerorganisationen.

Diese Kinder können aus unterschiedlichsten Gründen nicht bei ihren Familien leben. Damit sie in den Einrichtungen zur Ruhe kommen und nicht erneut von Gewalt, Missbrauch oder mangelnder Versorgung bedroht sind, wurde 2012 von der Stadt Wien eine externe, unabhängige Kontrollstelle eingerichtet, um bei Missständen einzuschreiten.

Vertrauenspersonen für fremduntergebrachte Kinder

Die Ombudspersonen für Kinder und Jugendliche in betreuten Wohngemeinschaften machen sich vor Ort ein Bild von deren Lebensumständen, hören sich ihre Sorgen und Probleme an und dienen ihnen als Sprachrohr.

Die Ombudspersonen suchen aber auch aktiv den Kontakt zu fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen und informieren sie über ihre Rechte.

Ombudsmann Peter Sarto

Peter Sarto hat viele Jahre als Sozial- und Erlebnispädagoge Kinder und Jugendliche betreut und in seiner Tätigkeit einen umfassenden Einblick in alle stationären Bereiche der MA 11 (Amt für Jugend und Familie) erlangt.

Ombudsfrau Claudia Grasl

Claudia Grasl unterstützt seit Jänner 2019 Peter Sarto. Die Juristin und Sozialarbeiterin ist seit über 12 Jahren im Bereich Kinderrechte und Kinder- und Jugendhilfe tätig.

Warum braucht es eine Ombudsstelle?

Im Zuge des Bekanntwerdens über das erschütternde Ausmaß von Gewalt und Missbrauch bei fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen europaweit als auch in Einrichtungen der Stadt Wien bis in die 1980er Jahre, forderten ehemalige Heimkinder und die KJA Wien eine unabhängige Ansprechperson für Minderjährige, die außerhalb ihrer Familien aufwachsen müssen.

„In allen Bereichen in denen man Geld verdienen kann, gibt es permanente Entwicklung und Optimierung. Dort wo die verletzlichste Gruppe von Kindern und Jugendlichen lebt, hinkt die Entwicklung von sozialpädagogischer Betreuung der Wissenschaft jahrzehntelang hinterher. Durch die Implementierung der neuen Qualitätsstandards wird diese Lücke verringert. Aus der Sicht der Kinder und Jugendanwaltschaft wird es letztendlich davon abhängen, ob diese Standards tatsächlich umgesetzt werden, in Zeiten wie diesen!“, betont Peter Sarto.