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Stellungnahme der Kijas zu Änderungen im Bereich Kinder-Rückführungsgesetz

 Copyright: KJA Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs veröffentlichten am 22. Mai 2017 eine gemeinsam Stellungnahme über den Entwurf zur Neufassung des § 111d zum Haager Kindesentführungsübereinkommen. Darin begrüßen die Kijas grundsätzlich den Gesetzesentwurf und die damit verbundene Rechtsbereinigung, fordern aber auch, dass ein Kinderbeistand bei strittigen Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren, insbesondere jene mit Auslandsbezug, verpflichtend zu bestellen ist.

Die gesamte Stellungnahme ist unter http://www.kija.at/stellungnahmen einsehbar.

25 Jahre Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien

 Copyright: Alexandra Kromus/PIDDie Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien feierte am 23. Juni 2016 ihr 25-jähriges Bestehen im Wiener Rathaus. Gemeinsam mit den Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälten der letzten Jahre sowie den ehemaligen und amtierenden Stadträtinnen und Stadträten wurde auf die Erfolge dieses Vierteljahrhunderts zurückgeblickt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation des Buches Kinderrechte, das dieses wichtige Thema aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen zeigt. Moderatorin Sonja Kato führte durch den Abend.

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Kija Österreich Website im neuen Design und barrierefrei

 Copyright: Pixabay, rawpixel Die kija Österreich Website zeigt sich in neuem, modernen Design und ist nun auch für mobile Endgeräte kompatibel. Die Österreichkarte, die zu den einzelnen Kinder- und Jugendanwaltschaften der Bundesländer führt, wurde technisch überarbeitet und die Webinhalte wurden den internationalen Standards für Barrierefreiheit angepasst. Die Website enthält nun auch einen Button, der zur englischen Kurzbeschreibung der Aufgaben und Funktionen der Kinder- und Jugendanwaltschaften verlinkt. Viel Spaß beim surfen!

Mit Engagement und Witz gegen Hass im Internet – No Hate Speech Movement

 Copyright: No Hate Speech Beleidigende und verletzende Kommentare oder Äußerungen, die zu Hass und Gewalt anstiften, können im Internet rasend schnell und anonym verbreitet werden. Die 2013 vom Europarat initiierte Jugend-Kampagne „No Hate Speech Movement“ hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen dabei zu unterstützen, sich online wie offline für ein respektvolles Miteinander einzusetzen und Hassreden zu bekämpfen. Die Kampagne gibt Tipps, wie man auf Vorurteile und Hasspostings frech und selbstbewusst reagieren kann. Seit Juni 2016 gibt es ein Österreichisches Komitee auf deren Website alle Initiativen vernetzt sind.

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Ramadan – Fasten während der Schulzeit

 Copyright: KJA Von 27. Mai bis 24. Juni ist Ramadan – ein wichtiger muslimscher Fastenmonat. Viele muslimische Menschen in Österreich fasten zwischen Sonnenaufgang und Untergang zur inneren Reinigung und Reflexion. Da es in den letzten Jahren vermehrt Anfragen von Lehrkräften wegen fastenden Kindern im Unterricht gab, die unter gesundheitlichen Problemen aufgrund des Fastens litten, haben die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs einen Hinweis für den Umgang mit dem religiösen Fasten verfasst.

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Qualitätsstandards zur verpflichtenden Erziehungsberatung bei Scheidungen

 Copyright: 3dman_eu, Pixabay Wenn Eltern sich trennen, ist es ihnen oft nicht mehr möglich, auf die Bedürfnisse ihrer Kinder Rücksicht zu nehmen. Erziehungsberaterinnen und –berater unterstützen Familien bei hoch eskalierten Trennungs- und Scheidungsangelegenheiten. Da im § 107  des Kindschafts- und Namensrechts-Änderungsgesetzes die Anwendungsmodalitäten für die Beratung nicht näher bestimmt wurden, hat eine ExpertInnen-Kommission, der auch die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien angehörte, im Auftrag des Bundesministeriums für Familie und Jugend und in Kooperation mit dem Bundesministerium für Justiz Qualitätsstandards zu § 107 entwickelt. Der Prozess wurde wissenschaftlich begleitet und im August 2016 finalisiert, die Erziehungsberaterinnen und –berater sind nun im Einsatz. Ihre Aufgabe ist es, Kinder zu entlasten und Eltern dabei zu unterstützen, eine tragfähige Beziehung auf Elternebene zu erarbeiten.

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„Hochzeitskleid statt Schuluniform“

Mutternacht

Jedes Jahr werden rund 15 Millionen Mädchen vor ihrem 18. Geburtstag verheiratet. Die gesundheitlichen, ökonomischen und sozialen Folgen für diese Mädchen sind beträchtlich: 62 Millionen Mädchen gehen nicht in die Schule, 70.000 Mädchen sterben jährlich aufgrund von Komplikationen bei Schwangerschaft oder Geburt.

Die Initiative „Mutternacht“ möchte anlässlich des Muttertages auf die Konsequenzen von Kinderehen aufmerksam machen.

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Erleichterungen für Schuldner nicht auf Kosten von Kindern

kijaDie Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sehen massive Nachteile für Kinder und Jugendliche durch die geplanten Änderungen des Privatinsolvenzrechts. Der Änderungsentwurf sieht Erleichterungen für Schuldner vor. Er übersieht jedoch die Auswirkungen des Gesetzes für jene Kinder und Jugendlichen, die auf Unterhaltszahlungen durch verschuldete Elternteile angewiesen sind.

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Verwaltungspreis 2017 an Wiener Netzwerk Deradikalisierung und Prävention

 Copyright: KJA Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien freut sich sehr über die Auszeichnung des „Wiener Netzwerk Deradikalisierung und Prävention“ des Österreichischen Verwaltungspreises 2017, der vom Bundeskanzleramt ausgeschrieben wurde. Das Netzwerk gewann in der Kategorie „Co-Creation und Kooperation“ für Projekte, die Rahmenbedingungen zur Partizipation und Zusammenarbeit mit nachhaltiger Wirkung ermöglichen.

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Lost in Migration – Unbegleitete Minderjährige auf der Flucht

Copyright: Kijas Österreich

Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Familie ihre Heimat verlassen mussten oder unterwegs von ihren Angehörigen getrennt wurden, sind besonderen Risiken ausgesetzt. 10.000 unbegleitete Minderjährige sind laut Europol allein 2016 in Europa verschwunden. Es ist zu befürchten, dass ein Teil dieser Kinder Opfer von Menschenhandel, Gewalt und sexueller Ausbeutung geworden ist. Bei der von den Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreich organisierten Fachtagung „Lost in Migration“ am 5. April 2017 in Linz wurde der Frage nachgegangen, wie man unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge besser schützen kann.

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