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Bildungsombudsstelle für Kindergarten und Schule

Kinderrechte an Bildungseinrichtungen stärken und gemeinsam Lösungen erzielen

Der Wirkungskreis der Kinder- und Jugendanwaltschaft hat sich mit November 2018 entscheidend vergrößert: Wir können jetzt Kinder und Jugendliche in Bildungseinrichtungen noch besser bei der Lösungen von Problemen und der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützen. Alle Wiener Kinder und Jugendlichen, aber auch deren Eltern und andere Bezugspersonen können sich bei Problemen in der Schule oder in Einrichtungen der Elementarpädagogik an die Bildungsombudsstelle wenden.

Wir kümmern uns sowohl um individuelle Probleme von Kindergartenkindern und SchülerInnen als auch um Probleme, die eine Klasse, eine Gruppe oder die Bildungseinrichtung als Ganzes betreffen und erarbeiten gemeinsam mit den Kindern und Jugendlichen Lösungen. Wir informieren, beraten, intervenieren und vermitteln bei Diskriminierung, Gewalt und Mobbing, bei abwertendem Verhalten durch LehrerInnen, bei unfairen Noten, bei Ausschluss der SchülerInnen aus Entscheidungsprozessen, die sie betreffen, bei akuten Krisen, die im Kindergarten oder in der Schule alleine nicht gelöst werden können und vielem mehr.

Wir arbeiten an ganzheitlichen und dauerhaften Lösungen für Kinder und Jugendliche und deren Familien und Bezugspersonen – bei Bedarf auch gemeinsam mit Schulen, Kindergärten, Bildungsdirektion, Fachstellen und ExpertInnen. Wir sind für Kinder und Jugendliche da – und wir handeln nur auf Wunsch und in Absprache!

In Arbeitsgruppen und Netzwerken, durch Sensibilisierung und Öffentlichkeitsarbeit stärken wir die Kinderrechte an Bildungseinrichtungen – seien es Rechte auf Schutz vor Gewalt und Diskriminierung, auf Versorgung oder auf Mitbestimmung.

Die Ombudspersonen

Oliver Steingötter ist Sozialarbeiter und sammelte seine berufliche Expertise in der offenen Jugendarbeit, als Leiter eines Jugendzentrums und in der Schulsozialarbeit. Seit der Einrichtung der Bildungsombudsstelle im November 2018 ist Oliver Steingötter Bildungsombudsmann.

Ines Garnitschnig ist Psychologin und beschäftigt sich seit vielen Jahren in Theorie und Praxis mit den Bedingungen und Möglichkeiten emanzipatorischer Bildung von Kindern und Jugendlichen – dazu hat sie an zahlreichen Forschungs- und Vermittlungsprojekten mitgearbeitet. Ihre Schwerpunkte bilden dabei Diskriminierung und Ungleichheit, Heterogenität und Mehrsprachigkeit, Migration und Flucht sowie Bildungspolitik. Seit November 2018 ist Ines Garnitschnig Bildungsombudsfrau.