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Stellungnahme

Breites Bündnis fordert eine aktuelle Kinderkosten-Erhebung

Familien müssen für zahlreiche Kosten mehrfach aufkommen: Essen, Kleidung, Wohnraum, Kinderbetreuung, Schule, Freizeit und Urlaub sind oft eine große finanzielle Herausforderung. Doch wie viel eine Familie durchschnittlich tatsächlich ausgeben muss, ist seit den 1960er-Jahren nicht mehr erhoben worden. Wenn sich politische EntscheidungsträgerInnen mit Unterhaltsrecht oder Familienförderung beschäftigen, sind aktuelle Daten jedoch unumgänglich. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs (KIJAS) fordern daher gemeinsam mit einem breiten Bündnis von über 70 Organisationen in einem Offenen Brief die neue Regierung auf,  die aktuellen Kinderkosten österreichweit zu erheben.

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Rauchen ab 18 – Positionspapier der Kijas Österreich

 Copyright: Pixabay, Fixipixi_deluxe Wer im Erwachsenenalter raucht, hat mit großer Wahrscheinlichkeit im Teenageralter die erste Zigarette konsumiert. Je früher damit begonnen wird, desto eher entwickelt sich ein gesundheitsschädigendes Rauchverhalten. Bislang war Rauchen bereits ab 16 Jahren in Österreich erlaubt. Dies ist unter anderem ein Grund, weshalb das Land einen überdurchschnittlich hohen Anteil an jugendlichen Raucherinnen und Rauchern hat. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen die Initiative des Bundes sowie der Länder, Rauchen erst ab dem 18. Lebensjahr zu gestatten. Sie fordern aber parallel dazu weitere konkrete Maßnahmen, die eine Trendumkehr bewirken.

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Erleichterungen für Schuldner nicht auf Kosten von Kindern

kijaDie Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs sehen massive Nachteile für Kinder und Jugendliche durch die geplanten Änderungen des Privatinsolvenzrechts. Der Änderungsentwurf sieht Erleichterungen für Schuldner vor. Er übersieht jedoch die Auswirkungen des Gesetzes für jene Kinder und Jugendlichen, die auf Unterhaltszahlungen durch verschuldete Elternteile angewiesen sind.

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KJA fordert Schließung der Josefstadt

Copyright: tadah, PixabayDelinquente Jugendliche gehören nicht in den Knast. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien fordert seit Jahren die alternative Unterbringung und Betreuung von straffällig gewordenen Jugendlichen sowie die Einrichtung eines eigenen Jugendgerichtshofes. Die Haftanstalt Josefstadt ist mit ihren Strukturen und Räumlichkeiten kein Platz für Erwachsene und schon gar nicht für Jugendliche, so Monika Pinterits und Ercan Nik Nafs, von der Kinder- und Jugendanwaltschaft der Stadt Wien.

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Kinderrechtsverletzungen durch Asylgesetz-Änderungen

Copyright: pixabayDie Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs weisen zum wiederholten Male auf die massiven Kinderrechtsverletzungen im Zusammenhang mit den Gesetzesänderungen betreffend Asyl-, Fremdenpolizei- und Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl (BFA)-Verfahrensgesetz hin. Mit Inkrafttreten der Verordnung wird der Schutz von Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung nicht mehr ausreichend gewährt sein.

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