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KIJAs

Hass im Netz – Gesetzeslücken zum Schutz von Kindern und Jugendlichen müssen geschlossen werden!

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs (Kija) haben eine Stellungnahme zu den Entwürfen des Bundesgesetzes, mit dem zivilrechtliche und zivilprozessuale Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass im Netz (Hass-im-Netz-Bekämpfungs-Gesetz – HiNBG), des Kommunikationsplattformen-Gesetzes (KoPl-G) und dem Bundesgesetz, mit dem straf- und medienrechtliche Maßnahmen zur Bekämpfung von Hass im Netz getroffen werden, formuliert.

Insbesondere jungeMenschen in der Altersgruppe zwischen 14 und 18 Jahren sind außergewöhnlich häufig von Hass im Netz betroffen. In der von den Kijas Österreich in Auftrag gegebenen aktuellen Studie „Recht auf Schutz vor Gewalt“ kennt rund ein Viertel der befragten Jugendlichen das Erlebnis, auf Social Media beleidigt zu werden und bei über 13 Prozent wurden bereits falsche Behauptungen im Internet aufgestellt.

Die gesamte Stellungnahme findet sich hier.

Ergebnisse der österreichweiten Jugendstudie „Recht auf Schutz vor Gewalt!“

Die wesentlichen Ergebnisse der österreichweiten Jugendstudie „Recht auf Schutz vor Gewalt“ und die daraus abzuleitenden zentralen Forderungen der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs wurden am 29. September im Rahmen eines Pressegesprächs präsentiert.

Es ist jetzt an der Zeit, die Situation junger Menschen in den Mittelpunkt zu rücken. Vor allem dürfen diejenigen nicht vergessen und zurücklassen werden, die belastet oder benachteiligt sind, die Gewalt und Missbrauch erfahren, die emotional und körperlich vernachlässigt werden, die von Krankheit oder Behinderung betroffen sind oder jene, die sozial isoliert sind. Sie alle brauchen unsere gesellschaftliche Unterstützung, sie brauchen Chancen, Mitsprache und Solidarität. Daher formulieren die österreichischen Kinder- und Jugendanwält*innen die Forderung nach einem Bündel an zielgerichteten Maßnahmen und umfassenden finanziellen Ressourcen!

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Kinder- und Jugendanwaltschaft Österreich zu Besuch bei der Justizministerin!

Justizministerin Alma Zadic war die erste der MinisterInnen der amtierenden Bundesregierung, die eine kija-Delegation zu einem Gespräch eingeladen hat. Damit wurde der Reigen der kijas am 7. September 2020 durch die verschiedenen Ministerien eröffnet. Kinderrechte sind eine Querschnittsmaterie und daher statten die Kinder- und JugendanwältInnen Österreichs nach einer neuen Regierungsbildung nach Möglichkeit allen Ministerien einen Besuch ab, um ihre kinderrechtlichen Anliegen vorzutragen.

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SchülerInnen positiv motivieren und emotional begleiten!

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs appellieren an Schulen und Bildungsverantwortliche, von der Vermittlung neuer Inhalte abzusehen.

Die aktuelle Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus macht es nicht immer leicht, unter Zeitdruck alle relevanten Faktoren zu berücksichtigen und zu guten Entscheidungen zu kommen. Aus Perspektive der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs muss Lernen in der momentanen, für Kinder und Jugendliche vielfach sehr belastenden Situation vorrangig bspw. die Funktion erfüllen, interessante Beschäftigung, Motivation oder Struktur in den Alltag zu bringen.

Dabei muss berücksichtigt werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert ist – daher darf in Beantwortung der bestmöglichen Rahmenbedingungen kein Kind zurückgelassen werden!

Die Empfehlungen der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs finden sich hier.

Schutzschirm für Kinder und Jugendliche auch in Zeiten von COVID-19

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind eine von den Corona-Maßnahmen stark betroffene Bevölkerungsgruppe, die sich auf sämtliche ihrer Lebensbereiche auswirken. Einige Erleichterungen wurden für Kinder und deren Familien bereits auf den Weg gebracht (Unterhaltsvorschuss, Sozialhilfe, Stopp von Delogierungen), doch ist es gerade jetzt wichtig, Kinderrechtsverletzungen weiterhin vorzubeugen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs schlagen daher Maßnahmen vor, die zur Verbesserung ihrer Situation in der Corona-Krise beitragen können.

 

Die Empfehlungen der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs finden sich hier.

„Untätigkeit angesichts der Klimakrise ist eine Kinderrechtsverletzung“

Die KJA Wien unterstützt die Individualbeschwerde von Greta Thunberg und 15 weiteren Kindern und Jugendlichen wegen mangelnden Engagements angesichts der Klimakrise.

 

„Dass sich Kinder und Jugendliche an den Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen wenden, um entschiedene Anstrengungen für den Klimaschutz einzuklagen, begrüßen wir sehr“, so Kinder- und Jugendanwältin Dunja Gharwal.

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Prävention bei drohender weiblicher Genitalverstümmelung

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen das Gesetz über eine Änderungen des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes – betonen aber, dass in Hinblick auf die Gefährdung der Neugeborenen, der Zeitpunkt und Rahmen der Aufklärung bzw. Beratung der werdenden Mütter über die rechtlichen und medizinischen Folgen, zu spät erfolgt.

Stellungnahme: 273 KB

Kinderarmut durch neues Sozialhilfe-Grundsatzgesetz

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme die Inhalte des Gesetzesentwurfes zum Sozialhilfe-Grundsatzgesetz. Die im Entwurf vorgesehenen Maßnahmen greifen massiv in die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Kinderrechte werden völlig ignoriert und damit eine Schlechterstellung von Kindern und Jugendlichen in Kauf genommen.

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Abschiebungen junger Menschen – Wir verlieren alle

Die 18-Jährige Rose und die 15-Jährige Ranya lebten seit drei Jahren bestens integriert mit ihren Eltern und den jüngeren Geschwistern in Österreich. Sie verbrachten hier prägende Jahre ihrer Entwicklung und sprechen perfekt Deutsch. Rose absolvierte bereits ein Jahr der Ausbildung zur Krankenpflegerin, Ranya hatte in einem der Top-Hotels in Salzburg eine Lehrstelle in Aussicht – sie ging als beste Bewerberin im Auswahlverfahren hervor. Doch weder wird Ranya noch Rose werden ihre Ausbildungen abschließen können. Die Mädchen wurden am 8. August 2018 in den Irak abgeschoben. Die Kinder und Jugendanwaltschaft Salzburg hat die Mädchen lange begleitet.

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Breites Bündnis gegen eine „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe

Seit Jahren bemühen sich die Kinder- und Jugendanwaltschaften  der Bundesländer (KIJAS) gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten, dass alle Kinder in ganz Österreich die gleichen Leistungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe erhalten und somit für alle der gleiche Schutz sichergestellt ist. Pläne der Regierung, die Kinder- und Jugendhilfe zur Ländersache zu erklären, sorgen nun jedoch für die berechtigte Sorge, dass eine „Verländerung“ negative Folgen im Bereich Kinderschutz und Gleichbehandlung zur Folge haben wird.  Am 26. Juni 2018 positionierte sich daher eine breites Bündnis von Organisationen bei einer Pressekonferenz in der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien deutlich gegen die geplante „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe.

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