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KIJAs

SchülerInnen positiv motivieren und emotional begleiten!

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs appellieren an Schulen und Bildungsverantwortliche, von der Vermittlung neuer Inhalte abzusehen.

Die aktuelle Lage im Zusammenhang mit dem Coronavirus macht es nicht immer leicht, unter Zeitdruck alle relevanten Faktoren zu berücksichtigen und zu guten Entscheidungen zu kommen. Aus Perspektive der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs muss Lernen in der momentanen, für Kinder und Jugendliche vielfach sehr belastenden Situation vorrangig bspw. die Funktion erfüllen, interessante Beschäftigung, Motivation oder Struktur in den Alltag zu bringen.

Dabei muss berücksichtigt werden, dass jede Schülerin und jeder Schüler mit unterschiedlichen Situationen konfrontiert ist – daher darf in Beantwortung der bestmöglichen Rahmenbedingungen kein Kind zurückgelassen werden!

Die Empfehlungen der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs finden sich hier.

Schutzschirm für Kinder und Jugendliche auch in Zeiten von COVID-19

Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind eine von den Corona-Maßnahmen stark betroffene Bevölkerungsgruppe, die sich auf sämtliche ihrer Lebensbereiche auswirken. Einige Erleichterungen wurden für Kinder und deren Familien bereits auf den Weg gebracht (Unterhaltsvorschuss, Sozialhilfe, Stopp von Delogierungen), doch ist es gerade jetzt wichtig, Kinderrechtsverletzungen weiterhin vorzubeugen. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs schlagen daher Maßnahmen vor, die zur Verbesserung ihrer Situation in der Corona-Krise beitragen können.

 

Die Empfehlungen der Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs finden sich hier.

„Untätigkeit angesichts der Klimakrise ist eine Kinderrechtsverletzung“

Die KJA Wien unterstützt die Individualbeschwerde von Greta Thunberg und 15 weiteren Kindern und Jugendlichen wegen mangelnden Engagements angesichts der Klimakrise.

 

„Dass sich Kinder und Jugendliche an den Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen wenden, um entschiedene Anstrengungen für den Klimaschutz einzuklagen, begrüßen wir sehr“, so Kinder- und Jugendanwältin Dunja Gharwal.

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Prävention bei drohender weiblicher Genitalverstümmelung

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen das Gesetz über eine Änderungen des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetzes – betonen aber, dass in Hinblick auf die Gefährdung der Neugeborenen, der Zeitpunkt und Rahmen der Aufklärung bzw. Beratung der werdenden Mütter über die rechtlichen und medizinischen Folgen, zu spät erfolgt.

Stellungnahme: 273 KB

Kinderarmut durch neues Sozialhilfe-Grundsatzgesetz

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme die Inhalte des Gesetzesentwurfes zum Sozialhilfe-Grundsatzgesetz. Die im Entwurf vorgesehenen Maßnahmen greifen massiv in die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Kinderrechte werden völlig ignoriert und damit eine Schlechterstellung von Kindern und Jugendlichen in Kauf genommen.

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Abschiebungen junger Menschen – Wir verlieren alle

Die 18-Jährige Rose und die 15-Jährige Ranya lebten seit drei Jahren bestens integriert mit ihren Eltern und den jüngeren Geschwistern in Österreich. Sie verbrachten hier prägende Jahre ihrer Entwicklung und sprechen perfekt Deutsch. Rose absolvierte bereits ein Jahr der Ausbildung zur Krankenpflegerin, Ranya hatte in einem der Top-Hotels in Salzburg eine Lehrstelle in Aussicht – sie ging als beste Bewerberin im Auswahlverfahren hervor. Doch weder wird Ranya noch Rose werden ihre Ausbildungen abschließen können. Die Mädchen wurden am 8. August 2018 in den Irak abgeschoben. Die Kinder und Jugendanwaltschaft Salzburg hat die Mädchen lange begleitet.

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Breites Bündnis gegen eine „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe

Seit Jahren bemühen sich die Kinder- und Jugendanwaltschaften  der Bundesländer (KIJAS) gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten, dass alle Kinder in ganz Österreich die gleichen Leistungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe erhalten und somit für alle der gleiche Schutz sichergestellt ist. Pläne der Regierung, die Kinder- und Jugendhilfe zur Ländersache zu erklären, sorgen nun jedoch für die berechtigte Sorge, dass eine „Verländerung“ negative Folgen im Bereich Kinderschutz und Gleichbehandlung zur Folge haben wird.  Am 26. Juni 2018 positionierte sich daher eine breites Bündnis von Organisationen bei einer Pressekonferenz in der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien deutlich gegen die geplante „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe.

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Frühjahrstagung der KIJAs 2018: Presseaussendung


Die Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälte Österreichs trafen sich von 18. bis 19. April zur Frühjahrstagung in St. Pölten. In einer gemeinsamen Presseaussendung hielten die KIJAs die aktuellen Schwerpunkte für die Durchsetzung der Rechte von Kindern fest.

Presseaussendung der KIJAS Österreichs: 126 KB PDF