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Internet

Diskussionsveranstaltung: Wie umgehen mit Hass im Netz? – Medienbildung für Jugendliche

Wie geht man mit Cybermobbing, Fake News und Hass im Netz um? Woher kommt die Wut und wie wird sie populistisch instrumentalisiert?  Die MEET-Diskussionsveranstaltung analysiert die Mechanismen von Lügen und Hass im Netz und stellt konkrete Tools und Strategien für Medienbildung in der Schule und der Jugendarbeit vor. Es diskutieren die Autorin und digitale Botschafterin Österreichs Ingrid Brodnig und die Medienpädagogin Katja Friedrich über mögliche und konkrete Handlungsfelder für Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Das Event wird von der Universität Wien und der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien gemeinsam organisiert und findet am 4. Juni 2018 von 14 bis 16.30 Uhr an der Pädagogischen Hochschule Wien statt.

Eintritt ist kostenlos, Anmeldung erforderlich.

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Projekt zur Entwicklung von Maßnahmen gegen Abwertungs-Ideologien gestartet

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien ist eine der acht Partnerorganisationen des spannenden Forschungsprojektes AWID. Dabei sollen Maßnahmen gegen abwertende Einstellungen und Radikalisierung von Jugendlichen entwickelt werden. Das Kick-off Meeting fand am 16. April 2018 statt. Das Konzept zielt auf die Stärkung der Widerstandskraft gegen ideologische Einflüsse ab.

Lehrkräfte und Personen aus dem Bereich der Jugendarbeit sollen mit Werkzeugen und Wissen ausgestattet werden, die den Frühformen von Radikalisierung entgegenwirken können. Koordiniert wird das Projekt durch die AEI, der Agentur für Europäische Integration und wirtschaftliche Entwicklung. Die Laufzeit beträgt 2 Jahre.

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Jamal al-Khatib – Der Weg eines Aussteigers. Pädagogische Arbeit mit radikalisierten Jugendlichen

Extremistische Propaganda im Internet ist leider weitverbreitet und in vielen Fällen höchst professionell gestaltet. Selbst eher kleine Gruppen, wie die rechtsextremen Identitären in Österreich, oder der territorial geschlagene Islamische Staat (IS) sind im Internet groß vertreten. Mit für die Zielgruppe äußerst ansprechend gestalteten Video-Botschaften locken sie vor allem junge Menschen an. Bisher wird dieser massiven Propaganda noch wenig entgegengesetzt.
Eine erfolgreiche Ausnahme ist das Online-Streetwork-Projekt Jamal al-Khatib – Mein Weg. In kurzen Videos erzählt die teilfiktive Identifikationsfigur Jamal, wie er in Österreich in die jihadistische Szene abdriftet und im Gefängnis seine Entscheidungen hinterfragt. Die Videos basieren auf tatsächlichen Erlebnissen von jungen Wienern, die aus der salafistisch-jihadistischen Szene ausgestiegen sind.

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No Hate – Free Hugs

 Copyright: Pixabay/DomAlberts Das No Hate Speech Movement setzt sich für ein besseres Miteinander ein. Im Rahmen des bOJA-Projekts zur No Hate Speech Kampagne entstehen neben dem Kampagnenspot fünf Videos, die Aktionen aus Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit zeigen. Diese beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema „Hassreden“. Das erste Video zeigt eine Aktion des Jugendzentrums Bad Aussee. Beim Narzissenfest in Bad Aussee fand dieses Jahr eine Free-Hugs Aktion statt, bei der zahlreiche Umarmungen geteilt wurden. Das Jugendzentrum setze damit ein Zeichen gegen Hass und unterstützte die No Hate Speech Kampagne. Ein Team von CU-TV (die Jugendredaktion des Vereins Wiener Jugendzentren) filmte die Aktion.

Weiterführende Informationen

#makelovegreatagain – Youtube

Make love great again – Videoclip gegen Hass im Netz

Copyright: No Hate Speech Magda freut sich auf ihr erstes Date mit Yascha. Die beiden haben sich über eine Online-Dating-Plattform verabredet. Bevor die Jugendliche zu dem Treffen aufbricht, postet sie noch ein Selfie und löst damit einen gewaltigen Shitstorm aus, der das anstehende Date zu überschatten droht.

Die Story des Videospots „MAKE LOVE GREAT AGAIN“ wurde im Rahmen der Jugend-Kampagne No Hate Speech Movement in Wien gedreht und soll vor allem junge Menschen dazu ermutigen, das Internet nicht jenen zu überlassen, die andere beleidigen und abwerten, sondern zu widersprechen und sich mit Opfern zu solidarisieren.

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