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Extremismusprävention

Projekt zur Entwicklung von Maßnahmen gegen Abwertungs-Ideologien gestartet

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien ist eine der acht Partnerorganisationen des spannenden Forschungsprojektes AWID. Dabei sollen Maßnahmen gegen abwertende Einstellungen und Radikalisierung von Jugendlichen entwickelt werden. Das Kick-off Meeting fand am 16. April 2018 statt. Das Konzept zielt auf die Stärkung der Widerstandskraft gegen ideologische Einflüsse ab.

Lehrkräfte und Personen aus dem Bereich der Jugendarbeit sollen mit Werkzeugen und Wissen ausgestattet werden, die den Frühformen von Radikalisierung entgegenwirken können. Koordiniert wird das Projekt durch die AEI, der Agentur für Europäische Integration und wirtschaftliche Entwicklung. Die Laufzeit beträgt 2 Jahre.

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Jamal al-Khatib – Der Weg eines Aussteigers. Pädagogische Arbeit mit radikalisierten Jugendlichen

Extremistische Propaganda im Internet ist leider weitverbreitet und in vielen Fällen höchst professionell gestaltet. Selbst eher kleine Gruppen, wie die rechtsextremen Identitären in Österreich, oder der territorial geschlagene Islamische Staat (IS) sind im Internet groß vertreten. Mit für die Zielgruppe äußerst ansprechend gestalteten Video-Botschaften locken sie vor allem junge Menschen an. Bisher wird dieser massiven Propaganda noch wenig entgegengesetzt.
Eine erfolgreiche Ausnahme ist das Online-Streetwork-Projekt Jamal al-Khatib – Mein Weg. In kurzen Videos erzählt die teilfiktive Identifikationsfigur Jamal, wie er in Österreich in die jihadistische Szene abdriftet und im Gefängnis seine Entscheidungen hinterfragt. Die Videos basieren auf tatsächlichen Erlebnissen von jungen Wienern, die aus der salafistisch-jihadistischen Szene ausgestiegen sind.

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Zurück vom Dschihad – Handbuch zum Umgang mit rückkehrenden IS-Kämpfern

Copyright: KJAEuropäische Gesellschaften sehen sich im Kampf gegen islamistischen Extremismus zunehmend vor eine neue Herausforderung gestellt: die Problematik der Rückkehrerinnen und Rückkehrer. So werden Personen bezeichnet, die sich als ausländische Kämpfer oder Unterstützerinnen und Unterstützer dem sogenannten Islamischen Staat (IS) in Syrien und dem Irak angeschlossen haben und die aus unterschiedlicher Motivation wieder zurück in ihre Herkunftsländer gehen. Ein im August 2017 erschienenes Handbuch „Reaktionen auf zurückkehrende ausländische Kämpfer und ihre Familien“ des Radicalisation Awareness Networks (RAN) der EU beschäftigt sich umfassend und detailliert mit dem Thema und gibt Empfehlungen für Praktikerinnen und Praktiker.

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