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Allgemein

Personelle Veränderungen in der KJA

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien gibt zu Jahresbeginn zwei personelle Veränderungen bekannt. Nach 16 Jahren engagierter und wertvoller Mitarbeit in der KJA verabschiedete sich Martina Saygili im Herbst 2017 in die wohlverdiente Pension. Martina Saygili war eine erfahrene Mitarbeiterin mit scharfem Verstand und viel Herzlichkeit. Als Sozialarbeiterin aus Leidenschaft setzte sie sich stets für die Rechte und den Schutz von Kindern und Jugendlichen ein. Neben ihrer Vollzeittätigkeit in der KJA engagierte sie sich auch beim Frauennotruf sowie in zahlreichen Projekten. Es verwundert daher nicht, wenn Martina Saygili auch im Ruhestand ihren Einsatz im Zeichen der Kinderrechte fortführt. Das Team der Kinder- und Jugendanwaltschaft wünscht ihr alles Gute, lange Gesundheit und viel Freude für diesen neuen, spannenden Lebensabschnitt.

Neuer Mitarbeiter

Neu im Team begrüßen wir Erwin Sebek.

Der gelernte Sozialarbeiter begann 1996 im Bereich Kinder- und Jugendhilfe beim Amt für Jugend und Familie (MA 11). Danach war er in den Familienherbergen der damaligen MA 12 (Sozialamt) tätig. Nach zweijähriger Springertätigkeit wieder bei der MA 11, übernahm er 2005 für sieben Jahre die Leitung zweier Einrichtungen der Wohnungslosenhilfe für Männer. Nach der Leitung der Wintermaßnahme für wieder wohnen wechselte Erwin Sebek für dreieinhalb Jahre zur Abteilung Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht (MA 40). Dort war er für die Sozialarbeit im Bereich Mindestsicherung zuständig.

Beweggrund für den Wechsel zur KJA war die Überzeugung, dass Hilfe möglichst früh ansetzen muss: Die Wahrung und Förderung der Rechte von Minderjährigen ermutigt und stärkt diese in ihrer Entwicklung zu Erwachsenen, die nach demokratischen sowie humanistischen Grundsätzen handeln. Wir heißen Erwin Sebek sehr herzlich in unserem Team willkommen.

Jahresbericht 2016 ist da

 Copyright: KJA
Unser aktueller Jahresbericht ist ab jetzt zum Download verfügbar. Der jährliche Tätigkeitsbericht gibt einen Überblick über unsere zahlreichen Aktivitäten und Projekte, liefert persönliche Einblicke in die Einzelfallhilfe und berichtet alle Neuigkeiten in der KJA. Der Bericht erscheint dieses Jahr erstmals in Farbe und wurde um eine statistische Darstellung der Fallarbeit ergänzt.

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Stellungnahme der Kijas zu Änderungen im Bereich Kinder-Rückführungsgesetz

 Copyright: KJA Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs veröffentlichten am 22. Mai 2017 eine gemeinsam Stellungnahme über den Entwurf zur Neufassung des § 111d zum Haager Kindesentführungsübereinkommen. Darin begrüßen die Kijas grundsätzlich den Gesetzesentwurf und die damit verbundene Rechtsbereinigung, fordern aber auch, dass ein Kinderbeistand bei strittigen Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren, insbesondere jene mit Auslandsbezug, verpflichtend zu bestellen ist.

Die gesamte Stellungnahme ist unter http://www.kija.at/stellungnahmen einsehbar.

25 Jahre Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien

 Copyright: Alexandra Kromus/PIDDie Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien feierte am 23. Juni 2016 ihr 25-jähriges Bestehen im Wiener Rathaus. Gemeinsam mit den Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälten der letzten Jahre sowie den ehemaligen und amtierenden Stadträtinnen und Stadträten wurde auf die Erfolge dieses Vierteljahrhunderts zurückgeblickt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation des Buches Kinderrechte, das dieses wichtige Thema aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen zeigt. Moderatorin Sonja Kato führte durch den Abend.

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Mit Engagement und Witz gegen Hass im Internet – No Hate Speech Movement

 Copyright: No Hate Speech Beleidigende und verletzende Kommentare oder Äußerungen, die zu Hass und Gewalt anstiften, können im Internet rasend schnell und anonym verbreitet werden. Die 2013 vom Europarat initiierte Jugend-Kampagne „No Hate Speech Movement“ hat es sich zum Ziel gesetzt, junge Menschen dabei zu unterstützen, sich online wie offline für ein respektvolles Miteinander einzusetzen und Hassreden zu bekämpfen. Die Kampagne gibt Tipps, wie man auf Vorurteile und Hasspostings frech und selbstbewusst reagieren kann. Seit Juni 2016 gibt es ein Österreichisches Komitee auf deren Website alle Initiativen vernetzt sind.

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Ramadan – Fasten während der Schulzeit

 Copyright: KJA Von 27. Mai bis 24. Juni ist Ramadan – ein wichtiger muslimscher Fastenmonat. Viele muslimische Menschen in Österreich fasten zwischen Sonnenaufgang und Untergang zur inneren Reinigung und Reflexion. Da es in den letzten Jahren vermehrt Anfragen von Lehrkräften wegen fastenden Kindern im Unterricht gab, die unter gesundheitlichen Problemen aufgrund des Fastens litten, haben die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs einen Hinweis für den Umgang mit dem religiösen Fasten verfasst.

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Verwaltungspreis 2017 an Wiener Netzwerk Deradikalisierung und Prävention

 Copyright: KJA Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien freut sich sehr über die Auszeichnung des „Wiener Netzwerk Deradikalisierung und Prävention“ des Österreichischen Verwaltungspreises 2017, der vom Bundeskanzleramt ausgeschrieben wurde. Das Netzwerk gewann in der Kategorie „Co-Creation und Kooperation“ für Projekte, die Rahmenbedingungen zur Partizipation und Zusammenarbeit mit nachhaltiger Wirkung ermöglichen.

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Kijas Österreichs für einheitlichen Jugendschutz

Copyright: kja.atEinheitlicher Jugendschutz in ganz Österreich, eine grundlegende Schul- und Bildungsreform sowie bessere Mobbing-Prävention waren die zentralen Themen der 59. Konferenz der Kinder- und Jugendanwältinnen und –anwälte Österreichs, die am 29. und 30. März 2017 in Graz stattfand. Bei der zweimal jährlich stattfindenden Konferenz stimmen die Kijas der Bundesländer ihre gemeinsame Strategie ab.

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Plattform CounterACT! gegen Hass und Hetze im Netz

Copyright: ZARA - Zivilcourage und Anti-Rassismus ArbeitFake News, Shit Storm und Hasspostings – verunglimpfende Inhalte sind vor allem auf sozialen Netzwerken und Foren sowie in den Kommentarfunktionen vieler Webseiten ein weitverbreitetes Problem. Die Organisation ZARA – Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit stellt ab sofort die Online-Plattform CounterACT! zur Bekämpfung von Hassbotschaften und Hetze im Internet zur Verfügung.

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Keine guten Tage für Kinderrechte

Clker-free-vector-images, Pixabay„Aus Respekt vor Arbeitenden“ – Diese Begründung eines Politikers für die Kürzung der Mindestsicherung ist ein Tritt ins Gesicht für alle Familien mit Kindern und Jugendlichen, die täglich versuchen mithilfe dieser staatlichen Unterstützung trotz erschwerter Bedingungen ihren Kindern ein gutes Leben zu bieten. Anlässlich des Tags der Kinderrechte am 20. November, möchte die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien auf die traurige Entwicklung hinweisen, dass es zunehmend Praxis wird, populistische Politik auf Kosten der Kinder zu machen.

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