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Aktuell

Kinderarmut durch neues Sozialhilfe-Grundsatzgesetz

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs kritisieren in einer gemeinsamen Stellungnahme die Inhalte des Gesetzesentwurfes zum Sozialhilfe-Grundsatzgesetz. Die im Entwurf vorgesehenen Maßnahmen greifen massiv in die Rechte von Kindern und Jugendlichen ein. Kinderrechte werden völlig ignoriert und damit eine Schlechterstellung von Kindern und Jugendlichen in Kauf genommen.

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Hotline für LehrerInnen übersiedelt ab Jänner in die Bildungsdirektion

Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen, das Sie uns durch die zahlreiche Inanspruchnahme unserer Soforthilfe entgegengebracht haben.

Mit dem Schulstart am 7. Jänner 2019 steht die Soforthilfe für Lehrerinnen und Lehrer unter der neuen Telefonnummer 01 525 25-77 777 von Montag bis Freitag von 9 bis 16 Uhr für eine rasche, direkte und anonyme Hilfestellung weiterhin zur Verfügung.

 

Professionelle Lösungen für SchülerInnen in schwierigen Lebenslagen

Die Kinder– und Jugendanwaltschaft Wien beobachtet mit zunehmender Sorge, dass Kinder derzeit als Feindbilder dargestellt werden. Wenn Kinder Probleme machen haben sie meist Probleme, bei deren Lösung die Gesellschaft Hilfestellungen anbieten muss – um Kindern, wie es in der Kinderrechtskonvention festgeschrieben ist, unter anderem ein Leben auf Entwicklung, Schutz und Beteiligung bieten zu können.

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Wenn häuslicher Unterricht eine Kindeswohlgefährdung darstellt

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs orten ein erhöhtes Risiko der Kindeswohlgefährdung bei häuslichem Unterricht aufgrund von Mangel an Transparenz und Qualifikationsnachweisen, sowie durch die geringen Außenkontakte, die zu Isolation und Abschottung von Kindern führen können. Da in Österreich keine Schul-, sondern lediglich eine Unterrichtspflicht besteht, können Eltern und Erziehungsberechtigte ihre Kinder zu einem häuslichen Unterricht anmelden. Die Praxis zeigt immer öfter, dass häuslicher Unterricht missbräuchlich angewandt werden kann, um Kinder von ihrer Umwelt zu isolieren und sie mit einseitigen Informationen und problematischen Weltanschauungen zu manipulieren. In einem ausführlichen Positionspapier legen die Kijas ihre Bedenken und Forderungen dar.

Positionspapier zum häuslichen Unterricht 2018: 5,3 MB PDF

Neue Öffnungszeiten

Ab 1. September hat die Kinder- und Jugendanwaltschaft neue Öffnungs- und Beratungszeiten. Wir sind von Montag bis Freitag zwischen 9 und 16 Uhr telefonisch oder über Email erreichbar. Vor einem persönlichen Besuch bitten wir um eine Terminvereinbarung.

Der Jahresbericht 2017 ist da

Der jährliche Bericht über die Tätigkeiten der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien ist jetzt zum Herunterladen verfügbar. Wir berichten über Projekte, Einzelfälle, Netzwerke, Stellungnahmen, verschiedene Aufgabenbereiche und unsere Feier zum 25-jährigen Jubiläum. Auch diesmal enthält der Bericht wieder wichtige Forderungen an die Politik, um die Rechte von Kindern und Jugendlichen in Österreich zu verbessern.

Jahresbericht 2017 (1,7 MB PDF)

Abschiebungen junger Menschen – Wir verlieren alle

Die 18-Jährige Rose und die 15-Jährige Ranya lebten seit drei Jahren bestens integriert mit ihren Eltern und den jüngeren Geschwistern in Österreich. Sie verbrachten hier prägende Jahre ihrer Entwicklung und sprechen perfekt Deutsch. Rose absolvierte bereits ein Jahr der Ausbildung zur Krankenpflegerin, Ranya hatte in einem der Top-Hotels in Salzburg eine Lehrstelle in Aussicht – sie ging als beste Bewerberin im Auswahlverfahren hervor. Doch weder wird Ranya noch Rose werden ihre Ausbildungen abschließen können. Die Mädchen wurden am 8. August 2018 in den Irak abgeschoben. Die Kinder und Jugendanwaltschaft Salzburg hat die Mädchen lange begleitet.

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Stellungnahme zu Beschäftigungsverboten für Jugendliche in Raucherräumen

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs kritisieren in einer Stellungnahme den Verordnungsentwurf zu Beschäftigungsverboten und -beschränkungen für Jugendliche (§ 7a KJBG-VO) des Bundesministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz. Der Nichtraucherschutz für Minderjährige, der darin festgelegt werden soll, ist unzureichend. Der Entwurf sieht widersprüchliche, nicht nachvollziehbare Regelungen vor, die in der Praxis nicht umzusetzen sind. Während etwa das Passivrauchen im Auto für Jugendliche mittlerweile verboten ist, hält es das BMASGK offenbar für weniger schädlich, wenn diese für eine Stunde pro Arbeitstag in Räucherbereichen der Gastronomie tätig sind.

Stellungnahme KJBG-VO: 229 KB PDF

Offener Brief: Rechte für junge Geflüchtete

Menschen, die flüchten müssen, sind weder kriminell noch bedrohlich, sondern brauchen unsere Solidarität und unseren Schutz. Wenn wir sogar traumatisierte Kinder und Jugendliche ohne Rücksicht auf deren Leben das Asyl verweigern, verroht unsere Gesellschaft. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs kritisieren in einem offenen Brief die verschärften Asylgesetze und deren katastrophalen Auswirkungen auf junge, geflüchtete Menschen, die hier in Österreich Schutz suchen.

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Breites Bündnis gegen eine „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe

Seit Jahren bemühen sich die Kinder- und Jugendanwaltschaften  der Bundesländer (KIJAS) gemeinsam mit anderen Expertinnen und Experten, dass alle Kinder in ganz Österreich die gleichen Leistungen im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe erhalten und somit für alle der gleiche Schutz sichergestellt ist. Pläne der Regierung, die Kinder- und Jugendhilfe zur Ländersache zu erklären, sorgen nun jedoch für die berechtigte Sorge, dass eine „Verländerung“ negative Folgen im Bereich Kinderschutz und Gleichbehandlung zur Folge haben wird.  Am 26. Juni 2018 positionierte sich daher eine breites Bündnis von Organisationen bei einer Pressekonferenz in der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien deutlich gegen die geplante „Verländerung“ der Kinder- und Jugendhilfe.

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