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Ramadan für Kinder

Der Ramadan hat am 16. Mai begonnen. Für viele muslimische Gläubige ist der Ramadan eine besondere Zeit, weil es nicht nur um das Fasten zwischen Sonnenaufgang und Sonnenuntergang geht, sondern auch um eine innere Reinigung und Reflexion – darum das eigene Verhalten positiv zu verändern, anderen zu helfen und sich zu bemühen, ein besserer Mensch zu werden. In den letzten Jahren traten jedoch vermehrt Anfragen von Lehrkräften in den KIJAs auf, nachdem in den Klassen während des Ramadans immer wieder fastende Kinder im Unterricht gesundheitliche Probleme hatten, bis hin zu Kreislaufzusammenbrüchen aufgrund von Dehydrierung. Deshalb möchten die KIJAs auch dieses Jahr alle Eltern auf die Wichtigkeit von kindgerechtem Fasten hinweisen.

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Diskussionsveranstaltung: Wie umgehen mit Hass im Netz? – Medienbildung für Jugendliche

Wie geht man mit Cybermobbing, Fake News und Hass im Netz um? Woher kommt die Wut und wie wird sie populistisch instrumentalisiert?  Die MEET-Diskussionsveranstaltung analysiert die Mechanismen von Lügen und Hass im Netz und stellt konkrete Tools und Strategien für Medienbildung in der Schule und der Jugendarbeit vor. Es diskutieren die Autorin und digitale Botschafterin Österreichs Ingrid Brodnig und die Medienpädagogin Katja Friedrich über mögliche und konkrete Handlungsfelder für Jugendarbeiterinnen und Jugendarbeiter, Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler. Das Event wird von der Universität Wien und der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien gemeinsam organisiert und findet am 4. Juni 2018 von 14 bis 16.30 Uhr an der Pädagogischen Hochschule Wien statt.

Eintritt ist kostenlos, Anmeldung erforderlich.

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Fachtagung: 1 Kind, 3 Systeme… gleich behandelt, gleich betreut?

Am 13. Juni findet die Fachtagung „1 Kind, 3 Systeme… gleich behandelt, gleich betreut?“ in Salzburg statt. Sie wird von den KIJAs Österreich, der Volksanwaltschaft und dem Institut für Menschenrechte organisiert. Ziel der Tagung ist es, die Rahmenbedingungen für fremduntergebrachte Kinder und Jugendliche im Sinne von Partizipation, Inklusion und Chancengerechtigkeit weiterzuentwickeln und zu verbessern.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

Programm: 2 MB PDF

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Projekt zur Entwicklung von Maßnahmen gegen Abwertungs-Ideologien gestartet

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien ist eine der acht Partnerorganisationen des spannenden Forschungsprojektes AWID. Dabei sollen Maßnahmen gegen abwertende Einstellungen und Radikalisierung von Jugendlichen entwickelt werden. Das Kick-off Meeting fand am 16. April 2018 statt. Das Konzept zielt auf die Stärkung der Widerstandskraft gegen ideologische Einflüsse ab.

Lehrkräfte und Personen aus dem Bereich der Jugendarbeit sollen mit Werkzeugen und Wissen ausgestattet werden, die den Frühformen von Radikalisierung entgegenwirken können. Koordiniert wird das Projekt durch die AEI, der Agentur für Europäische Integration und wirtschaftliche Entwicklung. Die Laufzeit beträgt 2 Jahre.

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Frühjahrstagung der KIJAs 2018: Presseaussendung


Die Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälte Österreichs trafen sich von 18. bis 19. April zur Frühjahrstagung in St. Pölten. In einer gemeinsamen Presseaussendung hielten die KIJAs die aktuellen Schwerpunkte für die Durchsetzung der Rechte von Kindern fest.

Presseaussendung der KIJAS Österreichs: 126 KB PDF

Neue Mitarbeiterin in der KJA

Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien freut sich sehr, die Sozialarbeiterin Alexandra Böck im Team begrüßen zu dürfen.

Alexandra Böck bringt vielfältige Erfahrungen aus der Praxis mit. In ihren sechs Dienstjahren als Schulsozialarbeiterin in Wien hatte die 33-Jährige mit den unterschiedlichsten Problemstellungen und Herausforderungen zu tun. Davor war sie im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe sowie in der Sucht- und Drogenhilfe tätig. Neben ihrem Studium am FH Campus Wien arbeitete sie in einer psychiatrischen Einrichtung.

Immer wieder erlebte Alexandra Böck in der Fallarbeit, dass die Rechte und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zu kurz kommen. Der Wechsel zur Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien war vor allem dadurch motiviert, dass die Oberösterreicherin sich ab nun ausschließlich parteilich für Kinder und Jugendliche einsetzen möchte. Willkommen im Team!

 

Jamal al-Khatib – Der Weg eines Aussteigers. Pädagogische Arbeit mit radikalisierten Jugendlichen

Extremistische Propaganda im Internet ist leider weitverbreitet und in vielen Fällen höchst professionell gestaltet. Selbst eher kleine Gruppen, wie die rechtsextremen Identitären in Österreich, oder der territorial geschlagene Islamische Staat (IS) sind im Internet groß vertreten. Mit für die Zielgruppe äußerst ansprechend gestalteten Video-Botschaften locken sie vor allem junge Menschen an. Bisher wird dieser massiven Propaganda noch wenig entgegengesetzt.
Eine erfolgreiche Ausnahme ist das Online-Streetwork-Projekt Jamal al-Khatib – Mein Weg. In kurzen Videos erzählt die teilfiktive Identifikationsfigur Jamal, wie er in Österreich in die jihadistische Szene abdriftet und im Gefängnis seine Entscheidungen hinterfragt. Die Videos basieren auf tatsächlichen Erlebnissen von jungen Wienern, die aus der salafistisch-jihadistischen Szene ausgestiegen sind.

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Nicht genügend! KIJA-Stellungnahme zu Gesetzesänderungs-Entwurf für Schulen

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs erteilen der Regierung für die geplanten Änderungen von Gesetzen im Schulbereich ein klares „nicht genügend“. Der Entwurf des Bundesgesetzes, mit dem das Schulorganisationsgesetz, das Schulunterrichtsgesetz und das Schulpflichtgesetz 1985 geändert werden soll, ist nach Auffassung der KIJAs gänzlich abzulehnen, da er dem Wohl des Kindes widerspricht. Besonders starke Kritik richtet sich gegen die angedachte Einführung von separaten Deutschförderklassen, die Segregation und Benachteiligung von Kindern mit einer anderen Erstsprache als Deutsch benachteiligen.

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Stellungnahme zum Schulpflichtgesetz

Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs haben eine Stellungnahme zum Entwurf des Schulpflichtgesetzes verfasst. Von der Regierung sind darin verschärfte Strafen für das Fernbleiben von der Schule geplant. Strafen bringen jedoch nichts beziehungsweise verschlimmern die Probleme nur.

Die Gründe für Schulabsentismus können sehr unterschiedlich sein. Selten steckt ein bloßer Unwille des Kindes dahinter. Die Ursachen sind oft im familiären und schulischen Bereich zu finden: innerfamiliäre Konflikte, mangelnde Erziehungskompetenz der Eltern, psychische Erkrankungen von Familienangehörigen, häusliche Gewalt oder Mobbing in der Schule.

Wichtig ist es daher in jeden Einzelfall die umfassende Prüfung der möglichen Ursachen des Schulschwänzens.

Stellungnahme: 312 KB PDF

Gedenken an die Deportation des tschetschenischen Volkes 1944

„Ich bin Mohmad“, so beginnt die 16-jährige Amina ihren Auftritt. „So Mohmad wu.“  Amina ist in die Rolle eines Angehörigen geschlüpft, der die Deportation des tschetschenischen Volkes unter Stalin 1944 überlebt und Jahre später davon erzählt hat. „Fremd, so haucht er die Worte, fremd und heiser, doch das Leben regt sich allmählich in seinen verhärmten Zügen. Die Augen, suchend, verlassen mich nicht, sobald er spricht.“

Am 23. Februar 1944 wurden rund 500.000 Angehörige der tschetschnischen und der inguschischen Bevölkerung kollektiv aus ihrer Heimat nach Zentralasien deportiert. Ein großer Teil von ihnen hat die Reise in Güterzügen im tiefen Winter und die Zeit in der Verbannung nicht überlebt. In einer mehrstündigen Feier wurde am 23. Februar 2018 dieses traurigen Ereignisses gedacht. Initiiert wurde die Veranstaltung durch die tschetschenischen Vereine in Österreich – den Vereins Ichkeria und dem Netzwerk tschetschenischer Mütter in Österreich. Wesentliche Unterstützung kam von Beginn an von der Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien.

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