Zum Inhalt Zum Hauptmenü
Menu

VOICE – Starke Stimme gegen sexualisierte Gewalt im Sport

 Copyright: Pixabay, TaniaVdB Athletinnen und Athleten im Leistungssport müssen sich sowohl körperlich als auch mental stark auf ihr Team und ihre Trainerinnen und Trainer verlassen. Wird dieses Vertrauens- und Autoritätsverhältnis missbraucht, fällt es vielen Opfern schwer darüber zu sprechen. Wissenschaft und Sportorganisationen haben das Problem von sexualisierter Gewalt im Sport zu lange ignoriert. Mit dem EU-Projekt VOICE sollen die Berichte von Betroffenen gehört und aufgearbeitet werden. Am 20. September 2017 wurde das Projekt präsentiert. Die Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien unterstützt als Partner.

mehr

No Hate – Free Hugs

 Copyright: Pixabay/DomAlberts Das No Hate Speech Movement setzt sich für ein besseres Miteinander ein. Im Rahmen des bOJA-Projekts zur No Hate Speech Kampagne entstehen neben dem Kampagnenspot fünf Videos, die Aktionen aus Einrichtungen der Offenen Jugendarbeit zeigen. Diese beschäftigen sich auf unterschiedliche Weise mit dem Thema „Hassreden“. Das erste Video zeigt eine Aktion des Jugendzentrums Bad Aussee. Beim Narzissenfest in Bad Aussee fand dieses Jahr eine Free-Hugs Aktion statt, bei der zahlreiche Umarmungen geteilt wurden. Das Jugendzentrum setze damit ein Zeichen gegen Hass und unterstützte die No Hate Speech Kampagne. Ein Team von CU-TV (die Jugendredaktion des Vereins Wiener Jugendzentren) filmte die Aktion.

Weiterführende Informationen

#makelovegreatagain

Worüber im Wahlkampf gesprochen werden sollte – Stellungnahme der KIJAs Österreich

 Copyright: KJA Vor 25 Jahren, am 5. September 1992, trat in Österreich die UN-Kinderrechtskonvention in Kraft. Seitdem konnten einige Erfolge verzeichnet werden, doch Rechte für Kinder hängen immer noch vor allem mit dem aufenthaltsrechtlichen Status, der Herkunft und der sozioökonomischen Situation der Eltern zusammen. Anlässlich des Jubiläums fordern die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs (KIJAs) die wahlkämpfenden Parteien und Listen Österreichs dazu auf, nach der Wahl das Thema Kinderrechte als dringlichste Agenda voranzustellen und kinderrechtliche Verbesserungen anzupacken.

Kinderrechte stehen nicht zur Wahl

In einer Stellungnahme ermahnen die KIJAs, dass die Einhaltung der Kinderrechte von den Politikerinnen und Politikern ernst genommen werden muss. Sie stehen nicht zur Wahl, sondern sollten für alle Parteien und Listen verbindlich sein.

Existenzsicherung für jedes Kind

Gemäß der UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK) haben alle Kinder das Recht auf bestmögliche Förderung und Entwicklung, auf Leistungen der sozialen Sicherheit, einen angemessenen Lebensstandard sowie das Recht auf Freizeit, Spiel und altersgemäße aktive Erholung und Teilhabe am kulturellen Leben.

Jedes Kind muss materiell abgesichert sein – unabhängig vom Status der Eltern. Zudem braucht es eine grundlegende Reform des Unterhaltsrechts für alle bis zur Selbsterhaltungsfähigkeit und die Anhebung der Mindestsicherungssätze für Kinder und Jugendliche, orientiert am realen Bedarf der Kinder.

Bildung für alle bis 21

Auch das Recht auf den höchstmöglichen Bildungsweg (Artikels 28 der UN-KRK) wird in Österreich nicht für alle Kinder umgesetzt. Bildungserfolg ist seit jeher stark von der Bildungsnähe der Erziehungsberechtigten abhängig. Bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres sollte für alle – unabhängig von Herkunft, Status oder finanzieller Mittel – ein Ausbildungsrecht bestehen, zudem braucht es staatliche Unterstützung für junge Menschen, die eine Ausbildung erst mit 18 Jahren beginnen. Verschränkte Schul- und Ausbildungsformen mit psychosozialer Betreuung für junge Menschen von 15 bis 21, die im Regelschulsystem keinen Bildungsabschluss erreichen, sind ebenfalls wesentliche Maßnahmen, um Artikel 28 der UN-Kinderrechtskonvention gerecht zu werden.

Gewaltfreies Aufwachsen und Wahrung der Würde jedes Kindes

Weitere Punkte in der Stellungnahme sind zudem das Thema Mobbing und respektvolles Miteinander in der Schule. Hier fordern die KIJAs, dass Beziehungskompetenz stärker ins Zentrum der Aus- und Weiterbildungen von Pädagoginnen und Pädagogen rückt. Auch der flächendeckende Ausbau der Schulsozialarbeit und Stellen für Mobbing- und Gewaltprävention und Intervention sind handfeste Forderungen an die Politik.

Kinderrechte müssen einklagbar sein

Kinderrechtsverletzungen in Österreich sind leider keine Ausnahme: familiäre Gewalt, Ungleichbehandlung von Kindern und Jugendlichen, die in staatlichen Institutionen aufwachsen, fehlende kinder- und jugendpsychiatrische Versorgung, mangelhafte Unterstützung für Familien und junge Menschen mit Behinderung sowie Diskriminierung von geflüchteten Kindern und Jugendlichen – die Liste ließe sich lange fortsetzen. Deshalb fordern die KIJAs die Stärkung der Informations- und Unterstützungsstrukturen sowie direkte Beschwerdemöglichkeiten für junge Menschen. Das bedeutet auch die ausständige Ratifizierung des 3. Zusatzprotokolls zur UN-Kinderrechtskonvention sowie den Ausbau der Kinder- und Jugendanwaltschaften als Anlaufstellen für die Kinderrechte in den Bundesländern.

 

Make love great again – Videoclip gegen Hass im Netz

Copyright: No Hate Speech Magda freut sich auf ihr erstes Date mit Yascha. Die beiden haben sich über eine Online-Dating-Plattform verabredet. Bevor die Jugendliche zu dem Treffen aufbricht, postet sie noch ein Selfie und löst damit einen gewaltigen Shitstorm aus, der das anstehende Date zu überschatten droht.

Die Story des Videospots „MAKE LOVE GREAT AGAIN“ wurde im Rahmen der Jugend-Kampagne No Hate Speech Movement in Wien gedreht und soll vor allem junge Menschen dazu ermutigen, das Internet nicht jenen zu überlassen, die andere beleidigen und abwerten, sondern zu widersprechen und sich mit Opfern zu solidarisieren.

mehr

Zurück vom Dschihad – Handbuch zum Umgang mit rückkehrenden IS-Kämpfern

Copyright: KJAEuropäische Gesellschaften sehen sich im Kampf gegen islamistischen Extremismus zunehmend vor eine neue Herausforderung gestellt: die Problematik der Rückkehrerinnen und Rückkehrer. So werden Personen bezeichnet, die sich als ausländische Kämpfer oder Unterstützerinnen und Unterstützer dem sogenannten Islamischen Staat (IS) in Syrien und dem Irak angeschlossen haben und die aus unterschiedlicher Motivation wieder zurück in ihre Herkunftsländer gehen. Ein im August 2017 erschienenes Handbuch „Reaktionen auf zurückkehrende ausländische Kämpfer und ihre Familien“ des Radicalisation Awareness Networks (RAN) der EU beschäftigt sich umfassend und detailliert mit dem Thema und gibt Empfehlungen für Praktikerinnen und Praktiker.

mehr

Jahresbericht 2016 ist da

 Copyright: KJA
Unser aktueller Jahresbericht ist ab jetzt zum Download verfügbar. Der jährliche Tätigkeitsbericht gibt einen Überblick über unsere zahlreichen Aktivitäten und Projekte, liefert persönliche Einblicke in die Einzelfallhilfe und berichtet alle Neuigkeiten in der KJA. Der Bericht erscheint dieses Jahr erstmals in Farbe und wurde um eine statistische Darstellung der Fallarbeit ergänzt.

mehr

Rauchen ab 18 – Positionspapier der Kijas Österreich

 Copyright: Pixabay, Fixipixi_deluxe Wer im Erwachsenenalter raucht, hat mit großer Wahrscheinlichkeit im Teenageralter die erste Zigarette konsumiert. Je früher damit begonnen wird, desto eher entwickelt sich ein gesundheitsschädigendes Rauchverhalten. Bislang war Rauchen bereits ab 16 Jahren in Österreich erlaubt. Dies ist unter anderem ein Grund, weshalb das Land einen überdurchschnittlich hohen Anteil an jugendlichen Raucherinnen und Rauchern hat. Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs begrüßen die Initiative des Bundes sowie der Länder, Rauchen erst ab dem 18. Lebensjahr zu gestatten. Sie fordern aber parallel dazu weitere konkrete Maßnahmen, die eine Trendumkehr bewirken.

mehr

Stellungnahme der Kijas zu Änderungen im Bereich Kinder-Rückführungsgesetz

 Copyright: KJA Die Kinder- und Jugendanwaltschaften Österreichs veröffentlichten am 22. Mai 2017 eine gemeinsam Stellungnahme über den Entwurf zur Neufassung des § 111d zum Haager Kindesentführungsübereinkommen. Darin begrüßen die Kijas grundsätzlich den Gesetzesentwurf und die damit verbundene Rechtsbereinigung, fordern aber auch, dass ein Kinderbeistand bei strittigen Obsorge- und Kontaktrechtsverfahren, insbesondere jene mit Auslandsbezug, verpflichtend zu bestellen ist.

Die gesamte Stellungnahme ist unter http://www.kija.at/stellungnahmen einsehbar.

25 Jahre Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien

 Copyright: Alexandra Kromus/PIDDie Kinder- und Jugendanwaltschaft Wien feierte am 23. Juni 2016 ihr 25-jähriges Bestehen im Wiener Rathaus. Gemeinsam mit den Kinder- und Jugendanwältinnen und -anwälten der letzten Jahre sowie den ehemaligen und amtierenden Stadträtinnen und Stadträten wurde auf die Erfolge dieses Vierteljahrhunderts zurückgeblickt. Höhepunkt der Veranstaltung war die Präsentation des Buches Kinderrechte, das dieses wichtige Thema aus der Sicht von Kindern und Jugendlichen zeigt. Moderatorin Sonja Kato führte durch den Abend.

mehr

Kija Österreich Website im neuen Design und barrierefrei

 Copyright: Pixabay, rawpixel Die kija Österreich Website zeigt sich in neuem, modernen Design und ist nun auch für mobile Endgeräte kompatibel. Die Österreichkarte, die zu den einzelnen Kinder- und Jugendanwaltschaften der Bundesländer führt, wurde technisch überarbeitet und die Webinhalte wurden den internationalen Standards für Barrierefreiheit angepasst. Die Website enthält nun auch einen Button, der zur englischen Kurzbeschreibung der Aufgaben und Funktionen der Kinder- und Jugendanwaltschaften verlinkt. Viel Spaß beim surfen!